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70 % weniger Zeitaufwand bei Datenschutz- und Compliance Management

money down

40 % geringere Kosten bei Audit-Verfahren 

cloud hand

60 % geringere Betriebskosten für die Verwaltung der Cloud-Infrastruktur

Zusammenfassung

Das Münchener Software-Unternehmen Proliance unterstützt Unternehmen mit der automatisierten Cloud-Plattform Proliance 360 bei Datenschutz, Informationssicherheit und Compliance. Kunden können so automatisiert und digital Dokumentationen, Risikobewertungen und Auditvorbereitungen erstellen und sparen dabei nicht nur Kosten, sondern auch Zeit. Um ein datensouveränes Hosting, ein effektives Kostenmanagement und eine unkomplizierte Verwaltung der Infrastruktur sicherzustellen, entschied sich Proliance für die Public-Cloud-Dienste und AI Endpoints von OVHcloud.

Die Herausforderung

Gesucht: leistungsfähige europäische Alternative zu US-Hyperscalern für automatisiertes Compliance-Management aus der Cloud

ISO 27001, NIS2, DSGVO: Eine Vielzahl an unterschiedlichen Normen und Standards regelt in Deutschland und europaweit die Sicherheit von Daten und Informationen. Die Compliance, also die Einhaltung dieser Regulierungen, ist für Unternehmen geschäftskritisch, um Vertrauen bei Kunden zu schaffen, wettbewerbsfähig zu bleiben und interne Abläufe zu verbessern. Allerdings sind die damit verbundenen Zertifizierungen oft mit großem Aufwand verbunden – die Vorbereitungsphase dauert nicht selten mehrere Monate oder sogar ein ganzes Jahr. Genau hier setzt Proliance an: Das Unternehmen mit Sitz in München bietet Datenschutz- und Compliance-Management über eine automatisierte Cloud-Plattform an, die Kunden aus dem Mittelstand in einem 360-Grad-Verfahren helfen soll, schnell und unkompliziert zertifiziert zu werden. Proliance 360 bietet umfassende Lösungsmodule, darunter Asset-Verwaltung, Maßnahmensteuerung, Risikomanagement, zentrale Dokumentation und ein integriertes Hinweisgebersystem. 

Um die digitale Infrastruktur der Plattform im Hintergrund abzudecken, entschied sich Proliance zunächst für die Public-Cloud-Dienste eines US-Hyperscalers. Schnell wurde aber klar, dass das hohe Preisniveau der Services auf Dauer das Geschäftsmodell und die Wirtschaftlichkeit gefährden könnte. Zudem wurde es für den Anbieter von Informationssicherheit seinen Kunden gegenüber zunehmend wichtig, ein datensouveränes Hosting in Europa sicherzustellen, was mit dem bisherigen Provider schwer vereinbar war. Nicht zuletzt stellten sich der Betrieb und die Verwaltung der bis dahin genutzten Umgebung als sehr komplex dar. Eine neue Lösung sollte also nicht nur kosteneffiziente Services anbieten, sondern vor allem auch europäisches Datenhosting und ein einfaches Cloud-Management gewährleisten.

Die Lösung

Gefunden: souveräne und kosteneffiziente Public-Cloud-Infrastruktur aus Europa 

Das Angebot von OVHcloud, dem führenden europäischen Cloud-Anbieter, überzeugte Proliance: Rechenzentren in Deutschland und die konsequente Ausrichtung auf digitale Souveränität in allen Bereichen (rechtlich, technologisch und operativ) erfüllen alle Anforderungen an die Datensouveränität. Alle auf der Plattform zum Einsatz kommenden Daten werden in den deutschen OVHcloud Rechenzentren in Limburg (Frankfurt) gespeichert und verarbeitet.

Die Infrastruktur von Proliance 360 ist auf zwei getrennte Managed Kubernetes Cluster verteilt, die
dafür sorgen, dass der Betrieb möglichst einfach zu verwalten ist: zum einen für die Produktiv- Umgebung, die den Live-Betrieb der Plattform über eine Website sicherstellt, und zum anderen für die Test- und Staging-Umgebung, in der Updates, neue Funktionen und Fehlerbehebungen getestet werden können. Beide Cluster sind mit einer PostgreSQL-Datenbank verbunden. 

Über die AI Endpoints von OVHcloud sind KI-Modelle nativ und ohne Datenweitergabe an Dritte direkt in die Proliance-360-Plattform eingebunden. Die KI-Funktionen unterstützen die strukturierte Erfassung von Assets und Verarbeitungstätigkeiten, indem relevante Informationen automatisch erkannt und vorausgefüllt werden. Erstellte Dokumentationen – etwa Verzeichnisse von Verarbeitungstätigkeiten oder Risikoanalysen – werden automatisch bewertet und auf Vollständigkeit sowie Konformität geprüft.

Proliance Diagram

Die Abrechnung der Cloud-Services erfolgt über ein verbrauchsorientiertes Preismodell: Seit dem 01. Juli 2026 bietet OVHcloud eine sekundenbasierte Abrechnung der Leistungen, sodass Proliance nur für den tatsächlich angefallenen Traffic bezahlen muss und von einer höheren Transparenz und Kostenkontrolle profitiert. 

Das Ergebnis

Mit OVHcloud vereint Proliance europäische Datensouveränität mit wirtschaftlicher Effizienz und operativer Einfachheit – genau die Kombination, die das Unternehmen für den nachhaltigen Ausbau seines Compliance-Management-Angebots benötigte. Dank der effizienten Public-Cloud-Infrastruktur und der AI Endpoints von OVHcloud kann Proliance sein Versprechen „Einmal dokumentieren, mehrfach nutzen“ seinen Kunden gegenüber einhalten und sich als vertrauenswürdiger Partner für Informationssicherheit positionieren. 

Die souveränen KI-Funktionen ermöglichen Kunden neben der Prüfung ihrer Dokumentationen und Verzeichnisse auch den automatisierten Import und die Kategorisierung von Daten sowie die Prüfung von Auftragsverarbeitungsverträgen (AVV) auf datenschutzrechtliche Anforderungen. Anwender von Proliance 360 profitieren so von einem Workflow, der direkt in die Plattform integriert ist und ihnen zu einer rechtssicheren und effizienten Umsetzung von Compliance verhilft, ohne Abhängigkeit von nicht-europäischen KI-Anbietern.

Dabei sorgt der unkomplizierte und stabile Betrieb der Plattform für enorme Ressourceneinsparungen, besonders in Bezug auf die deutlich niedrigeren Infrastrukturkosten. 

„Mit dem Wechsel zu OVHcloud haben wir unsere Infrastrukturkosten um rund 60 % gesenkt und zugleich den Betriebsaufwand deutlich reduziert – bei einem Setup, das sich spürbar einfacher verwalten lässt als zuvor bei AWS. Für uns als Anbieter für Datenschutz und Informationssicherheit ist dabei entscheidend, dass wir mit einem europäischen Cloud-Anbieter konsequent datensouverän agieren können.“

Alexander Ingelheim, CEO und Co-Founder der Proliance GmbH

In Zukunft will der Anbieter seine bestehenden AI Endpoints weiter ausbauen und ebenfalls zu OVHcloud migrieren. Zudem sollen alle weiteren Dienste schrittweise auf die Server von OVHcloud umgezogen und sämtliche Services nach und nach in Kubernetes überführt werden. 

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