Lota.cloud Header
Availability

100 % Verfügbarkeit

seit Einrichtung der Public Cloud Databases for MongoDB

check

Bis zu 190 Millionen Dokumente

für den Import je Neukunde

meter

5 Minuten

zur Erstellung einer MongoDB-Datenbank für einen Neukunden

Zusammenfassung

Auch wenn sich französische Unternehmen erst recht spät für die Public Cloud entschieden, verwenden heute doch viele von ihnen Ressourcen, die bei einem oder mehreren Cloud-Anbietern gehostet werden. Dabei stellen sie bald fest, dass die Rechnungen der Hyperscaler äußerst komplex sind. Schnell erweist sich der Einsatz von Excel zur Analyse der Ausgaben als ein regelrechter Alptraum.

Das Start-up Lota.cloud wurde 2017 gegründet und hat sich seitdem auf dem Markt für FinOps-Lösungen positioniert. Bei diesen handelt es sich um SaaS-Anwendungen, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Ausgaben für Cloud-Dienste zu verwalten und unter Kontrolle zu halten. Romain Karmann, Mitbegründer und Lead Developer erklärt seinen Ansatz: „Wir erkannten, dass die Ankunft der Cloud und die Migration von Unternehmen in die Public Cloud zu zahlreichen neuen Problemen in Verbindung mit der Abrechnung dieser Dienste führen würden. Für die Unternehmen bedeutet das ein großer organisatorischer Aufwand, um die Gesamtheit der von ihren Cloud-Anbietern berechneten Abrechnungselemente zu kontrollieren, zu analysieren und zu verstehen, während sich das Multi-Cloud-Modell immer weiter durchsetzt.“ Während alle Cloud-Anbieter Online-Tools zur Darstellung ihrer Abrechnungen bereitstellen, besteht Lota.clouds Grundidee darin, die Cloud-Anbieter – darunter auch OVHcloud – bei der Erhebung, Konsolidierung und anschließenden Analyse aller Abrechnungsdaten zu unterstützen, um seinen Kunden Empfehlungen zur Optimierung ihrer Infrastrukturen und Abrechnungsmethoden zu liefern und so Kosten zu reduzieren.

Lota.cloud will sich durch seine Preisgestaltung von vorhandenen FinOps-Angeboten abheben, während seine Konkurrenten Preise verlangen, die von vielen CIOs als zu hoch eingestuft werden.

Wir betreten den französischen Markt, der in Bezug auf den Einsatz der Public Cloud hinter dem amerikanischen Markt zurückbleibt. Im Vergleich zu diesen Akteuren setzen wir auf geografische Nähe und ein Vertrauensverhältnis mit unseren Kunden. Darüber hinaus bauen wir auf eine Ergonomie, die nicht nur für Technikexperten gedacht ist, sondern auch für den CFO, den Einkaufsleiter, den CTO und für Projektleiter entwickelt wurde. Unser Ziel ist, dass unsere Lösung von allen Unternehmensakteuren, die Cloud-Dienste benutzen, intuitiv verwendet werden kann.

Die Herausforderung

Das Kerngeschäft von Lota.cloud besteht in der Verarbeitung der Abrechnungsdaten seiner Kunden. Die anfängliche Zielgruppe sind selbstverständlich Unternehmen, die schon längere Zeit Cloud-Dienste verwenden und dementsprechend viele Ressourcen bei verschiedenen Anbietern in Produktion haben. Die Cloud-Abrechnungen dieser Unternehmen schwanken zwischen 50 000 € und 100 000 € im Monat, was Millionen von Dokumenten bedeutet, die für jeden Kunden in eine Datenbank geladen werden müssen. „Um ein Beispiel zu nennen: Der Import der 2-jährigen Rechnungshistorie eines unserer Kunden beinhaltete 190 Millionen Dokumente“, erklärt Romain Karmann. „Das ist eine riesige Menge an Dokumenten, die wir in die Datenbank importiert und anschließend aggregiert haben, um unseren Kunden die Verbrauchsdaten über unsere Anwendung zur Verfügung zu stellen“.

Diese Daten kommen auf der Lota.cloud-Plattform in Form großer CSV-Dateien von 1 GB an, die zerschnitten und in einer Datenbank abgelegt werden. Auf dieser kann die FinOps-Anwendung anschließend Anfragen nach verschiedenen Kriterien ausführen, um speziell zugeschnittene Darstellungen nach den Wünschen der Benutzer zusammenzustellen.

Die Lösung

Zu Beginn nutzte das Start-up hauptsächlich Public-Cloud-Instanzen von OVHcloud, um die verschiedenen Technologiebausteine seiner Anwendung zu betreiben. Aktuell verwendet das Start-up noch rund ein Dutzend Maschinen, die etwa 80 % seiner Infrastruktur ausmachen.

Im August 2021 beschloss Lota.cloud, den Managed Service Public Cloud Databases for MongoDB von OVHcloud einzusetzen. „Wir hatten uns schon für MongoDB entschieden, bevor OVHcloud diesen Managed Service in sein Angebot aufnahm. Wir besaßen einen OVHcloud Dedicated Server, auf dem wir MongoDB installiert hatten. Dieser Ansatz funktionierte gut, doch wir mussten uns selbst um die Instandhaltung der Datenbank kümmern, Updates durchführen und ein Monitoring für die Nutzung und Leistung der Datenbank einrichten. Unser Kerngeschäft besteht aber in der Entwicklung unserer Software, in der Arbeit an der Data Visualization und natürlich in der Kundenakquise!

Serververwaltung und das Ausführen von Updates bringen einem Start-up keinen Mehrwert. Indem es sich hierfür auf einen Managed Service verlässt, fallen alle diese Aufgaben mit geringer Wertschöpfung weg und sein kleines Team kann sich auf die Produktentwicklung und auf die Suche nach den ersten Kunden konzentrieren. OVHcloud sorgt dafür, dass die Nodes des MongoDB-Clusters in betriebsbereitem Zustand gehalten werden, übernimmt deren Verwaltung und kümmert sich um das automatische Backup aller Daten. Ein einfaches Dashboard zeigt dabei in Echtzeit den Ressourcenverbrauch der Datenbanken in Produktion an.

Romain Karmann betont:Uns auf einen Managed Service wie den von OVHcloud verlassen zu können, bedeutet, dass wir uns keine Sorgen um die Steigerung unserer Kapazitäten machen müssen, wenn wir mehr neue Kunden auf unsere Plattform bringen. Was Großkunden mit riesigen Datenmengen betrifft, die dementsprechend viele Maschinenressourcen verbrauchen, ist es außerdem interessant, diese isolieren zu können. Wir sind dazu in der Lage, für jeden Kunden eine separate Datenbank anzulegen, da wir dank dem Managed Service innerhalb weniger Minuten eine neue MongoDB-Datenbank einrichten können.

Das Ergebnis

Die Verfügbarkeit als Beta-Test mit anschließender allgemeiner Verfügbarkeit von Public Cloud Databases for MongoDB veranlasst den technischen Leiter dazu, vermehrt auf Managed Services zu setzen. Ursprünglich nutzte Lota.cloud für das Hosting seiner MongoDB-Datenbank einen einzigen leistungsstarken OVHcloud Server, der mit großen Festplattenkapazitäten ausgestattet war. Mit dem Wechsel auf das Platform-as-a-Service-Angebot erhält das Start-up Zugriff auf eine auf drei Nodes eingerichtete MongoDB-Instanz.

 Diese Konfiguration liefert dem Start-up hervorragende Lese- und Schreibkapazitäten und ermöglicht es ihm, Lastspitzen vorzugreifen sowie den stetigen Anstieg der Dienstanforderungen aufgrund einer wachsenden Kundenzahl zu bewältigen.

Die Migration unserer MongoDB-Plattform auf Public Cloud Databases for MongoDB hat zu einem Leistungsanstieg von 15 % geführt. Das beweist die ausgezeichnete Optimierung durch die OVHcloud Plattform, sowohl in Bezug auf die Hardware als auch auf die verfügbare Bandbreite“, erklärt Romain Karmann.

Neben dieser MongoDB-Infrastruktur, die das wahre Kernstück des Lota.cloud-Dienstes bildet, nutzt das Start-up außerdem eine weitere von OVHcloud verwaltete Datenbank: Public Cloud Databases for MySQL. Diese SQL-Datenbank wird für klassischere Einsatzzwecke verwendet, zum Beispiel für das Benutzermanagement seines Dienstes, Zugriffsrechte usw.

 

Lota.cloud Diagramm

 

Wir verfügen somit über verschiedene verwaltete Datenbanken bei OVHcloud, was es uns ermöglicht, je nach Verwendungszweck die passende Datenbank zu nutzen. Aus technischer Sicht ist das extrem wertvoll.

Die Zukunft

Das Start-up hat aktuell rund ein Dutzend Kunden, darunter der Hersteller von vernetzten Geräten Kolibree, Digora, Combat Network oder auch die Fnac Darty Group. 2022 will Lota.cloud die Marke von 100 Kunden erreichen. Mit jedem neuen Kunden wächst die Menge der Daten und der entsprechenden Datenverarbeitungen um etwa 10 %. Ein Lastanstieg, dem der technische Leiter gelassen entgegensieht. Die MongoDB-as-a-Service-Lösung von OVHcloud hat ihre Zuverlässigkeit und ihre Skalierungskapazität mit einer Verfügbarkeit von 100 % seit September 2021 – dem Migrationsdatum der Lota.cloud-Produktion auf das verwaltete OVHcloud Angebot – bereits unter Beweis gestellt.

Dank des Start-up-Programms von OVHcloud steht Lota.cloud in direktem Kontakt mit dem Produktmanager für Datenbanken bei OVHcloud. „Wir tauschen uns regelmäßig mit ihm aus, um die MongoDB-Roadmap zu besprechen und auch das Thema Big Data zu erörtern. OVHcloud testet zahlreiche Lösungen auf dem Markt, was mir interessantes Feedback für unsere zukünftigen Entscheidungen bringt.“ Das Start-up hat eine enge Beziehung zum OVHcloud Marketingteam aufgebaut, was Lota.cloud die Teilnahme an der OVHcloud Ecosystem Experience ermöglichte. Das Event fand im November 2021 statt und bot dem jungen Unternehmen eine Bühne, um seine Lösung OVHcloud Kunden, d. h. seinen potenziellen Neukunden, vorzustellen.

Was die Weiterentwicklung der technischen Architektur seines Dienstes betrifft, so interessiert sich der Mitbegründer von Lota.cloud besonders für Serverless-Dienste und will sein Angebot in Richtung Data und Data Analytics ausbauen. „Es ist unser Ziel für 2022, an künstlicher Intelligenz zu arbeiten. OVHcloud hat bereits Dienste im Zusammenhang mit Machine Learning herausgebracht, darunter OVHcloud AI Training undML Serving; beide Dienste werden es uns ermöglichen, dieses Projekt erfolgreich umzusetzen.“ Das Ziel des Start-ups ist, seinen Kunden möglichst schnell Optimierungstools und Empfehlungen anbieten zu können, um ihre Cloud-Ausgaben zu reduzieren. Hierzu setzt Lota.cloud auf das Lösungsportfolio von OVHcloud, um die Synergien zwischen den verschiedenen Lösungen voll auszuschöpfen. Das macht es möglich, Funktionen mit hohem Mehrwert zu schaffen, die ein starkes Differenzierungsmerkmal für die Entwicklung von Lota.cloud bilden werden.